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An der Kiesgrube

Ein Erlebnis vom Wasser.

StartBlog 2025An der Kiesgrube

Wieder einmal ging es für Jan, unseren treuen Hund Sam und mich an die Kiesgrube. Die Tage zuvor hatte es gut geregnet, was nicht nur für die Natur eine Wohltat war, sondern auch unsere Autos ordentlich mit Matsch dekorierte. Ich kam ein paar Minuten früher an, um mit dem Aufbau zu beginnen.

Gerade als ich das Zelte aufstellte, traf auch Jan ein, gefolgt von seinem quirligen Begleiter Sam, der wie immer kaum stillhalten konnte.
Nach einer herzlichen Begrüßung ging der Aufbau für beide weiter.
Es ist faszinierend, wie schnell wir im Gewusel des Equipments versinken – das gehört einfach dazu, unser normaler Wahnsinn.

Als alles stand, war es Zeit, den Dutch Oven vorzubereiten, denn die Vorfreude auf die Rippchen war groß!
Wir schnippelten, was das Zeug hielt: Zwiebeln, Kartoffeln, Gemüse – alles musste rein, und die Rippchen wurden ordentlich gewürzt. Es ist ein gutes Gefühl, in der Natur am Feuer zu kochen.
In den Oven stapeln und die Kohle darauflegen, das war der nächste Schritt.

Ab und zu piepste es und die Hoffnung auf einen Winter-Karpfen stieg.

Während wir auf die Rippchen warteten, machten wir, was wir am besten können: Fachsimpeln und Pläne schmieden. Ob neue Angeltechniken oder die besten Plätze im Wasser für den nächsten großen Fang, das Gespräch sprudelte nur so vor Ideen und Geschichten. Ich genoss es, mit Jan über unsere Erlebnisse zu plaudern, während Sam neugierig um uns herum schnüffelte und ab und zu versuchte, ein paar heruntergefallene Stücke abzustauben.

Das Essen war wieder einmal eine Wucht. Jan hatte sein Rezept perfekt im Griff, und die Rippchen waren so zart, dass sie förmlich vom Knochen fielen. Nach der schmackhaften Mahlzeit gaben wir uns einem Tässchen hin und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Irgendwann fielen wir in unsere Schlafsäcke und träumten von den Abenteuern, die der nächste Tag bringen würde.

In der Nacht hatte Jan das Glück, einen wunderschönen Fisch zu fangen.
Am Morgen danach hielt er den Fang für ein Erinnerungsfoto in die Kamera.

So verging die Zeit bis Sonntag wie im Flug, ohne weitere aufregende Aktionen.

Beim Aufräumen genossen wir noch eine Tasse Kaffee, während wir uns langsam auf den Heimweg vorbereiteten.

Doch dann geschah das Unvorhersehbare: Als Jan seine Angelrute einholte, passierte das Desaster! Das Haar und der Haken waren vertüdelt – ein wirres Durcheinander, dass Frustration verursachte. Verdammt, kam deswegen kein weiterer Fisch mehr?

Wir werden es niemals erfahren. Aber das ist das Schöne an solchen Ausflügen – die kleinen Missgeschicke und unvorhergesehenen Wendungen machen die Erlebnisse erst richtig lebendig.

Es war wieder einmal eine echt geile Session mit euch beiden! Ich kann es schon kaum erwarten, wann wir uns das nächste Mal wiedersehen.

Viele Grüße, euer Winni